Kölner Dom in kuriosen Zahlen

Wie schwer ist der Kölner Dom?

Das Multiplizieren des Kubikinhaltes (qm) mit dem effektiven Steingewicht der verbauten Steine ergibt das Gewicht des Kölner Doms (überirdisch):

 ca. 160.000 t.

Dies entspricht etwa dem Gewicht von 2.500 startbereiten Jumbo-Jets – aber nur 5 Prozent der Masse der Cheops-Pyramide.

 

Fensterflächen

Etwa 10.000 qm.
Ausgehend von einer Durchschnittsfensterfläche von 25qm bei einem Einfamilienhaus, könnten rund 400 Einfamilienhäuser mit Fensterglas bestückt werden.

Anzahl der Türmchen (Fialen)

Ca. 11.000 Stück.
Die Fialen finden sich sowohl an den drei Fassaden, wie an den Strebepfeilern, den Tabernakeln, der Dachgalerie, den Giebeln. Es gibt sie in allen Größen, von 10 cm – 18 m Länge.

Nach wievielen Jahren war der Kölner Dom fertiggestellt?

Nach 632 Jahren.
Grundsteinlegung und Baubeginn: 1248
Nach 300 Jahren Bauzeit: Baustopp
Weiterbau: 1842 mit Gründung des ZDV (erste Bürgerinitiative - Bürger für den Kölner Dom)
Vollendung: 1880

Unterm Dach des Kölner Doms

Die Speicher unter dem Dach des Doms, über dem Chor sowie dem Lang- und Querhaus, wirken wie Bahnhofshallen und sind 2.300 qm groß. Darin hätten mühelos 1.000 Güterwagen der DB Platz.

Wem gehört der Kölner Dom?

Der Dom gehört sich selbst.
Diese als „juristische Person“ verstandene Entität kann den Dom nicht verkaufen.
Denn er steht (als “res extra commercium“) ausserhalb des bürgerlichen Rechtsverkehrs und ist deshalb unveräusserlich.
Repräsentant des Doms ist seit mehr als 1.000 Jahren das Kölner Domkapitel, das ihn verwaltet und das „Hausrecht“ wahrnimmt.

Der Dom – höchstes Gebäude

Zur Zeit der Domvollendung von 1880-1884, war der Kölner Dom mit 157,38 m Höhe das höchste Bauwerk der Erde.

Der Dom im Flutlicht

Zum Dombaufest am 15. Oktober 1880 war der Dom eines der ersten Gebäude, die mit Flutlicht angestrahlt wurde. Mit den damals gerade erst erfundenen Otto-Motoren betrieb man Aggregate, die wiederum für den Strom der starken Bogenlampen sorgten.  

 

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