Tag des Denkmals

Wie in den vergangenen Jahren öffnet die Kölner Dombauhütte auch in diesem Jahr anlässlich des Tages des offenen Denkmals ihre Tore.

Am Samstag, den 9. September 2017, konnten die Werkstätten auf der Südseite des Domchores besichtigt werden ‒ eine einzigartige Gelegenheit für alle, die einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich über die Arbeit der Dombauhütte informieren möchten. Im Baptisterium östlich des Domchores wurden an diesem Tag Führungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dombauhütte geben.

Trotz des durchwachsenen Wetters am Samstag war der Tag der offenen Tür in der Dombauhütte ein großer Erfolg. Geschätzt 4.800 Interessierte nutzten die Gelegenheit, die Werkstätten der Kölner Dombauhütte zu besichtigen und sich von den verschiedenen Gewerken die vielen handwerklichen und restauratorischen Techniken von den Mitarbeitern erklären zu lassen. Sie alle greifen ineinander, um eine gotische Kathedrale wie den Kölner Dom zu erhalten.

Wichtig war es für uns, dass auch Kollegen die gewöhnlich oben auf dem Dom arbeiten, wie die Dachdecker und Versetzsteinmetzen mit Ständen im Hof der Dombauhütte vertreten waren und erklärten, wie man Bleidächer deckt, Steine versetzt und Bleifugen vergießt. Kinder hatten wieder die Gelegenheit sich selbst am Stein oder der Hobelbank unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht zu versuchen. Angesichts der vielen verschiedene Werkstätten war die Aufenthaltszeit der Besucher sehr lang.

Da die Kölner Dombauhütte wesentlich von Geldern des Zentral-Dombau-Vereins und der öffentlichen Hand lebt, ist es uns ein wichtiges Anliegen einmal im Jahr unsere Tore zu öffnen und über unsere Arbeiten zu informieren.

Die positive Stimmung der Mitarbeiter ging auf die Besucher der Dombauhütte über, die sehr interessiert durch die Werkstätten schlenderten, ihrenen Vorträgen lauschten und an den Produkten des Verlages Kölner Dom interessiert waren. Der Zentral-Dombau-Verein konnte zahlreiche neue Mitglieder begrüßen. Vielen Dank allen Besuchern.