Wer wir sind

Seit Generationen tragen die Mitarbeiter des Zentral-Dombau-Vereins dafür Sorge, dass Geld für den Kölner Dom eingesammelt und im Sinne des Vereinsziels verwendet wird...

 tl_files/zdv/downloads/logo/ZDV_Slogen.jpg

 

Mehr als 60 Prozent der jährlichen Baukosten zur Erhaltung des Domes bringt der überkonfessionell und unabhängig organisierte ZDV jährlich auf. Das Geld der Mitglieder investiert der Verein dabei ausschließlich in die Renovierungs- und Erhaltungskosten des Kölner Wahrzeichens. Das Geld wird der Kölner Dombauverwaltung zur Verfügung gestellt, die es für entsprechende Projekte der Dombauhütte verwendet. Meist sind diese Projekte auf Jahrzehnte hinaus geplant und angelegt. Doch auch bei kurzfristigen Bau- und Erhaltungsmaßnahmen in Folge von unvorhergesehenen Ereignissen ist es häufig der ZDV, der mit dem finanziellen Engagement seiner Mitglieder die Dombauhütte unterstützt. Auch künftig wird die Domerhaltung jährlich einen Betrag von mehreren Millionen Euro erfordern.

Daher bemüht sich der ZDV mit entschiedenem organisatorischen und zeitlichen Aufwand darum, die mittlerweile rund 14.000 Mitglieder des Vereins zusammenzuhalten, neue Mitglieder für die ZDV-Familie zu begeistern sowie das Interesse am Verein und seinem Ziel insgesamt zu steigern. Durch gezielte Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit weisen wir daher auf den ZDV und seine Tätigkeit hin. Dazu zählen Broschüren, Publikationen und Firmenkooperationen ebenso wie Presseerklärungen und ein ansprechender Internetauftritt. Darüber hinaus gehört inzwischen auch ein im Design des Vereins gestalteter Straßenbahnwagen zur Flotte der Kölner Verkehrs-Betriebe. Schließlich werben prominente Persönlichkeiten in speziellen Videobotschaften für die Arbeit des ZDV und eine Mitgliedschaft.

Wussten Sie eigentlich, dass man schon mit 20 Euro Mitglied in der ZDV-Familie werden kann?

 

ZDV-Kurzportrait von WESTLOTTO

Wem gehört der Kölner Dom? Er gehört sich selbst!

"Und fertig wird er doch!" Aquarell von V. Statz, 1861 (Wallraf-Richartz-Museum Köln)

Es waren ehrenwerte Kölner Bürger, die sich zusammengefunden hatten, um im Jahr 1842 den Zentral-Dombau-Verein zu Köln zu gründen. Ziel des Vereins war die Vollendung der Kathedrale. Heute sind es weltweit ca. 14.000 Mitglieder, die sich dieser traditionsreichen Bürgerinitiative angeschlossen haben, um ihren Beitrag zur Erhaltung dieses einmaligen Gotteshauses sowie herausragenden Kulturdenkmals zu leisten.

Seit 1996 ist der Kölner Dom als Meisterwerk gotischer Baukunst in der Liste der UNESCO-Welterbestätten verzeichnet. Ein prominenter Titel, der aber nicht – wie oftmals vermutet – mit finanziellen Leistungen verbunden ist.

Die bauliche Erhaltung des Kölner Domes wird immer sehr aufwendig bleiben - und daher braucht der Dom viele weitere Freunde, um für diese Aufgabe die finanzielle Grundlage zu sichern. Schon mit 20 Euro im Jahr können Sie Mitglied des ZDV werden, Jugendliche und Studenten bereits für 15 Euro.

Initiatoren

tl_files/zdv/inhalte/organisation/initiatoren/sboiserree.jpg tl_files/zdv/inhalte/organisation/initiatoren/areichensperger.jpg tl_files/zdv/inhalte/organisation/initiatoren/jgoerres.jpg

Sulpiz Boisserée

*3. August 1783 in Köln
+2. Mai 1854 in Bonn

Sulpiz Boissrée war einer der engagiertesten Befürworter der Vollendung des Kölner Domes (vgl. Die ZDV-Historie). Seit 1808 fertigte er Zeichnungen des Doms, schrieb Aufsätze, hielt Vorträge. Der Kunst- und Architekturhistoriker wurde zum ersten „Protektor“ der Kathedrale. Sein unermüd­liches Werben aus tiefster Überzeugung, die er auf andere übertrug, führte schließlich zum Erfolg.

Bild: wikipedia

Wikipedia: Sulpiz Boisserée

August Reichensperger

*22. März 1808 in Koblenz
+16. Juli 1895 in Köln

Der studierte Jurist, Doktor der Phil­osophie und enga­gierte Politiker (1848 Mitglied der Frankfurter National­versammlung) beschäftigte sich auch intensiv mit Kunst und Architektur. Seit 1840 focht er ähnlich intensiv für den Dombau wie Sulpiz Boisserée. Aus religiöser und künstle­rischer Überzeugung plädierte Reichensperger für den gotischen Baustil, den er als schlechthin christlichen interpretierte. Der Mitgründer des ZDV war Mitglied des Verwal­tungs­ausschusses, bis 1844 auch der erste geschäfts­führende Sekretär des Vereins. Mehrmals lehnte er die Wahl zum Präsidenten des ZDV ab, blieb aber Redakteur des "Kölner Domblattes". Am 20. Mai 1895 ernannte ihn die Stadt Köln zum Ehrenbürger.

Bild: Stadtarchiv Koblenz

Wikipedia: August Reichensperger

Joseph Görres

*25. Januar 1776 in Koblenz
+29. Januar 1848 in München

Der Anhänger der Französischen Revolution und Verfechter der Demokratie war einer der einflussreichsten katholischen Publizisten seiner Zeit. 1814 gründete Görres den „Rheinischen Merkur“. Dort veröffentlichte er am 20. November 1814 den berühmt gewordenen Aufruf zur Vollendung des Kölner Doms und war sich sicher, dass der vollendete Dom zum „Symbol des neuen Reiches, das wir bauen wollen“ würde.

Bild: Stadtarchiv Koblenz

Wikipedia: Joseph Görres

Die Geschichte des ZDV

In dieser Zeittafel sind Ereignisse aufgeführt, die für die Wechselwirkung zwischen Dombau und Dombauverein von Bedeutung sind. Anhand dieser Daten wird einerseits deutlich, welchen Einfluss der Dombauverein auf den Weiterbau und die Fertigstellung ausübte. Andererseits zeigt diese Chronologie, mit welchen Entscheidungen und Anstrengungen sich der ZDV für die Kathedrale bis heute einsetzt und welche weit über die "Darbringung von Geldbeiträgen" hinausreichen.

Zur Zeittafel