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1840 - 1841
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1840
3. September 1840: "Immediat-Eingabe mehrerer kölnischer Bürger an des Königs Majestät, die Ermächtigung zur Konstituierung eines Dombauvereins betreffend." - Unter diesem Titel richteten 200 angesehene Kölner Bürger ein eigenhändig unterzeichnetes Schreiben an den preußischen König Friedrich Wilhelm IV., in dem um die Genehmigung der Gründung des Dombauvereins nachgesucht wird. Nach vielen vergeblichen Versuchen ist dies der erste Schritt auf dem Weg, der schließlich zur Gründung des Zentral-Dombau-Vereins führen wird. |
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30. November: König Friedrich Wilhelm IV. genehmigt durch Kabinettsorder die Konstituierung des Dombauvereins. Zugleich sichert er zu, dass der jährliche Zuschuss von 10.000 Talern auch weiterhin gewährt wird.
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1841
8. Januar: 22 Unterzeichner der Denkschrift vom 3. September 1840 versammeln sich im Rathaus und beschließen, eine Versammlung aller Dombaufreunde einzuberufen und diese einen Ausschuss zur Gründung des Dombauvereins wählen zu lassen.
23. Januar: Im Rathaus versammeln sich 132 Dombaufreunde und wählen einen "vorbereitenden Ausschuss" von 36 Mitgliedern, der ein Vereinsstatut aufstellt und bis zur Wahl eines Vorstandes die Interessen der Versammlung vertreten soll.
30. Januar: Der "vorbereitende Ausschuss" wählt aus seiner Mitte eine Kommission von fünf Mitgliedern, die das Vereinsstatut ausarbeiten soll. Außer dem Vorsitzenden, Dr. Eberhard von Groote, gehören dieser Kommission an: Oberbürgermeister Johann Adolph Steinberger, Heinrich von Wittgenstein, Ludolf Camphausen und Rolshausen. |
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13. April: Die Generalversammlung der Dombaufreunde stimmt nach einigen Änderungen dem vorgelegten Vereinsstatut zu.
29. April: In der "Kölnischen Zeitung" erscheint erstmalig das "Dombau-Werkgesellenlied" von Busso von Hagen. Es wurde das bekannteste Dombaulied und ist auch heute noch zuweilen zu hören.
15. August: Der "vorbereitende Ausschuss" nimmt den Bericht der kleinen Kommission entgegen und gibt seine Zustimmung zu dem vorgelegten Entwurf des Vereinsstatuts.
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8. September: Das Statut des Dombauvereins wird durch Kabinettsorder von Friedrich Wilhelm IV. genehmigt. Zugleich übernimmt der König das ihm angetragene Protektorat über den Verein. Alle späteren preußischen Könige und Kaiser sind Protektoren des Zentral-Dombau-Vereins gewesen.
8. Oktober: Das Schiff mit Steinen für den Weiterbau, ein Geschenk des Stuttgarter Dom-Vereins trifft in Köln ein. Aus diesem Anlass findet auf einem Kölner Dampfschiff ein Festmahl der Dombaufreunde statt.
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