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1843 - 1847
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1843
11. Mai: Die 18. Sitzung des Vorstandes. Die Versammlung wählt von Wittgenstein erneut zum Präsidenten. Dieser erklärt, die Wahl wegen Arbeitsüberlastung nicht annehmen zu können. Daraufhin wird in einem neuen Wahlgang Oberregierungsrat Rolshausen zum Präsidenten gewählt.
31. Dezember: Am Dombau sind 330 Arbeiter beschäftigt. Die Einnahmen des Vereins betragen insgesamt 79.303 Taler. |
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1844
April: Die Arbeiten am südlichen Querhaus geraten in Verzug, weil das nötige Steinmaterial nicht zu beschaffen ist. Auf einzelne Steine muss einige Monate gewartet werden.
Juni: Der Aufbau des nördlichen Portales der Westfassade wird begonnen.
4. September: Erinnerungsfeier des Zentral-Dombau-Vereins an die Grundsteinlegung vom 4. September 1842 mit folgendem Programm: Besichtigung des Dombaues, Festversammlung in Deutz, Feuerwerk auf dem Rhein und Festball.
31. Dezember: Im Jahre 1844 wurden 115.000 Taler für den Dombau ausgegeben; die meiste Zeit des Jahres waren etwa 400 Arbeiter beschäftigt. Die Einnahmen des Zentral-Dombau-Vereins betrugen 35.363 Taler, der Beitrag zum Dombau 30.000 Taler. Die Arkaden des südlichen Querschiffes und der Langhaus-Südseite sind bis zur Triforiumssohlbank aufgebaut, alle Seitenschiffgewölbe des südlichen Lang- und Querhauses geschlossen. |
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1845
14. April: Sulpiz Boisserée legt unter dem Titel "Vorschlag, die heiligen Bildwerke zum Dom von Köln betreffend" ein ikonographisches Programm für die neun Portale und die Pfeilerfiguren im Inneren des Domes vor.
August: Steinles Fresken in den Arkadenwinkeln des Hochchores sind fertiggestellt.
13. August: Königin Victoria von England besucht, geleitet von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, den Dom.
Juni: Die Gewölbe der nördlichen Seitenschiffe sind geschlossen. |
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1846
31. Dezember: Das Triforium des Langhauses ist vollendet. Von den 24 neu zu bauenden Seitenschiffgewölben sind 18 geschlossen. Für den Dombau wurden in diesem Jahre 160.555 Taler ausgegeben, davon 86.504 aus Vereinsmitteln. Die Einnahmen des Zentral-Dombau-Vereins waren jedoch 1846 auf 24.555 Taler zurückgegangen. Zwirner hatte in seinem Verwendungsplan für 1847 jedoch mit 60.500 Taler aus der Vereinskasse gerechnet. Hier zeichnete sich schon eine bedeutende Finanzierungslücke ab, die zwei Jahre später, im November 1848, zur endgültigen Erschöpfung des Dombaufonds führte. |
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1847
23. September: König Friedrich Wilhelm IV. besucht den Dom und besichtigt die Baustelle. Im Mittelschiff werden gerade die Arbeiten zur Herstellung der Interimsdecke begonnen. Anschließend besucht der König die Dombauhütte.
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1848
Als Vereinsgedenkzeichen erscheint ein Stahlstich nach Zeichnung von Dombaumeister Zwirner, der den Dom von Südwesten im Bauzustand vom 14. August 1848 zeigt. |
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ZDV-Audio:
Domradio.de
Zentral-Dombau-
Verein - Sendung
zum Nachhören
(17.9.2009)

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