Datum: 07.09.2010
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Neueste Pressemitteilung

 

17. November 2009

PRESSE-INFORMATION                                 

Der Zentral-Dombau-Verein braucht viele neue Freunde:

…damit der Dom uns bleibt!
Denn: ohne den Zentral-Dombau-Verein  gäbe es Ihn nicht, den Hohen Dom zu Köln

Identifikationskampagne des Zentral-Dombau-Vereins

Kölner Mediengrössen machen sich stark für den Dom

Mit einer pfiffigen Kampagne, bei der prominente Kölner ihre Verbundenheit zum Kölner Dom ausdrücken, will der Zentral-Dombau-Verein jetzt seinen Bekanntheitsgrad erhöhen. Gleichzeitig sollen neue Mitglieder und Förderer gewonnen werden, damit der Dom als eines der großartigsten architektonischen Meisterwerke und als Wahrzeichen der Stadt auch für folgende Generationen erhalten bleibt.

Teil der Kampagne sind 10-Sekunden-Filmspots, in denen sich Kölner Persönlichkeiten wie Mariele und Peter Millowitsch, Carmen Thomas, Wolfgang Niedecken, Bläck Fööss, Frank Schätzing, Dirk Bach, Guido Cantz, Ralf Richter, Peter Brings, Marlene Lufen, Helmut Zerlett, EkoFresh, Willibert Pauels, Hans Meiser, Fatih Cevikkollu, Alexandra Kassen, Jürgen Becker auf unterschiedlich-individuelle Art und Weise zu IHREM Dom bekennen. Ihre Identifikation mit dem Bauwerk soll dazu führen, dass sich mittelfristig Menschen aller Bevölkerungsschichten noch mehr mit Stadt und Dom verbunden fühlen.

Die Spots laufen ab Dezember 2009 auf den Infoscreens der KVB sowie bei Center TV Köln. Darüber hinaus werden im Rahmen von Kooperationen Anzeigen geschaltet und in diversen Magazinen Berichte und Interviews veröffentlicht. Auch Kölner Unternehmen wie z.B. die Kölner Bank e.G., der 1. FC Köln, Ströer, das Gürzenich Orchester und NetCologne unterstützen die Aktivitäten des Zentral-Dombau-Vereins.  

„Das Schöne ist, wir können mit unserer Mission mit gutem Gewissen unbescheiden sein, denn je mehr Vereinsmitglieder wir haben, umso mehr Möglichkeiten haben wir, etwas für dieses großartige Bauwerk und Weltkulturerbe zu tun“, so Michael H. G. Hoffmann, Präsident des traditionsreichen Vereins. „Instandhaltungen und Restaurierungen verschlingen im Jahr Millionen und da gilt es, auf uns und unsere Arbeit aufmerksam zu machen.“

Für die Kampagne werden keine Gelder von Mitgliedern und Förderern verwendet. Die prominenten Persönlichkeiten, sowie die aus Hürth stammende Film und Medienproduktion Flakefilm arbeiten ehrenamtlich für den guten Zweck.

Allgemeine Info zum Zentral-Dombau-Verein:

1842 wurde der Zentral-Dombau-Verein zu Köln (ZDV) von mehreren Kölner Bürgern mit dem Ziel gegründet, den seit 1530 halbfertigen Kölner Dom zu vollenden. Heute besteht seine Hauptaufgabe in der Erhaltung und Förderung des historischen Bauwerks, einer der bedeutendsten gotischen Kathedralen der Welt. Die Kosten der Erhaltung des Kölner Doms beliefen sich in den letzten Jahren auf ungefähr 7 Mio. Euro jährlich. Der Verein trägt mehr als die Hälfte dieser Kosten; für den Rest kommen Kirche, Land und Stadt auf. Die ZDV-Großfamilie hat heute 11.000 Mitglieder aus der ganzen Welt, etwa zwei Drittel aus Köln und unter anderem 500 aus Düsseldorf – ein starkes Wir. 

 

 

3. April 2009

Neuer Zugang zum Südturm fertig


Wer den Südturm des Doms besteigen will, muss dank der ZDV-Familie künftig nicht mehr Schlange stehen und auch keinen Gottesdienst mehr stören: Der neue Zugang am Roncalliplatz ist fertig, Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat ihn nach 15 Monaten Bauzeit (Januar 2008 bis März 2009) am 3. April 2009 feierlich eingeweiht.

Pro Jahr wollen rund 600.000 Menschen die 509 Stufen des Südturms hochsteigen, den Glockenstuhl mit seinen acht Glocken sehen und den Rundumblick über Köln genießen.

Zwölf Meter lang: Der Tunnel
durchs Mauerfundament des Südturms
Foto: DBA, Matz und Schenk

Bisher mussten sie durch den Dom laufen, um zum Südturm zu kommen; jetzt haben sie ihren „eigenen“ Zugang. Das bedeutet weniger Wartezeit im „Stau“ – und weniger Lärm für Gottesdienstbesucher durch die Turmbesteiger.

Für den neuen Zugang wurde die knapp zwölf Meter dicke Fundament-Mauer des Turms durchbrochen. Allein das Durchqueren dieser Mauer durch den Tunnel ist schon ein Erlebnis. Er führt in einen 120 qm großen Raum im Südturmfundament, der bei archäologischen Ausgrabungen 1994 entdeckt wurde und der jetzt als Kassenraum dient.
Ein zweiter Tunnel durch die gegenüberliegende, nördliche Seite der Fundament-Mauer  dient als Fluchtweg und zugleich als Zugang zu den archäologischen Ausgrabungen unter dem Dom. Damit sind die Grabungsführungen jetzt unabhängig von den Gottesdienst- und Öffnungszeiten des Domes möglich.

Das Projekt hat 5,5 Millionen Euro gekostet. Den Großteil übernahm mit vier Millionen Euro der ZDV; das Land NRW (1 Mio €) und das Domkapitel (0,5 Mio €) trugen die übrigen Kosten. Zeitgleich hat die Stadt Köln am Roncalliplatz die öffentliche Toilettenanlage saniert, einen Aufzug zur Tiefgarage gebaut und den alten Kiosk durch einen Neubau ersetzen lassen, in dem die Hohe Domkirche einen Domladen mit Literatur und Souvenirs betreibt.

(weitere Informationen: Pressemitteilung der Dombauverwaltung vom 3. April 2009)

 

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21. Januar 2009

 

ZDV-Präsident Hoffmann: „Sportplatz Domplatte? Nein danke!“

Skater gelten seit 2002 laut Urteil des Bundesgerichtshofs (bis auf Weiteres) als Fußgänger, also als Verkehrsteilnehmer. Entsprechend § 1 der Straßenverkehrsordnung müssen sich daher auch Skater vorsichtig und rücksichtsvoll bewegen.

Doch die Skater auf der Domplatte bewegen sich weder als Fußgänger noch vorsichtig und rücksichtsvoll, sondern sie trainieren. Die Skater treiben Sport auf dem Roncalliplatz.

Die Stadt Köln ist verpflichtet, für eine „würdige Domumgebung“ zu sorgen – das hat der ZDV mit einer Dokumentation zur Domfreilegung im Dezember nachgewiesen. Oberbürgermeister Fritz Schramma hatte diese Verpflichtung auch öffentlich akzeptiert.

Und wie stehen die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat zum Skatersport auf der Domplatte? Der ZDV bat um Stellungnahmen*:

Winrich Granitzka (CDU) betont, seine Fraktion sehe im „Skater-Unwesen auf dem Roncalli-Platz“ den Hauptgrund nicht nur für die Verletzung der Würde der Domumgebung, sondern auch „für die Bedrohung der Sicherheit der Passanten“. Daher sichert er dem Oberbürgermeister die „volle Unterstützung“ der CDU dabei zu, dem Dom zu einer würdigen Umgebung zu verhelfen.

Martin Börschel (SPD) nennt den „Bereich um den Hohen Dom zu Köln das Aushängeschild unserer Stadt“ und unterstreicht, dass für eine angemessene Domumgebung gesorgt werden müsse.

Barbara Moritz (Bündnis 90 / Die Grünen) berichtet, dass es nun „gelungen scheint“, für die „Sportler“ Skater „eine geeignete attraktive Fläche angrenzend an den südlichen Rheinauhafen zu finden. Die Realisierung muss so schnell wie möglich erfolgen.“

Ralph Sterck (FDP) weist darauf hin, dass seine Fraktion sich schon 2006 bemüht habe, „die Skaterszene auf dem Roncalliplatz durch Schaffung neuer Angebote zu entfernen“ – und dass die Fraktion im Fall von „neuen Mehrheitsverhältnissen“ auch sofort eine neue Initiative starten würde.

Der Präsident des ZDV, Michael H. G. Hoffmann, freut sich über die einhellige Meinung im Stadtrat, dass die Domumgebung baldmöglichst ihre Würde zurückerhalten müsse, und dass die Fraktion der Grünen bereits auf konkrete Fortschritte verweisen kann. Allerdings, so Hoffmann, müssten jetzt auch umgehend Taten folgen, so dass die Skater schon im Frühjahr zu ihrem neuen Übungsplatz umziehen können: „Denn der Roncalli-Platz ist kein Sportplatz – auch nicht für Skater.“

 

19. Dezember 2008

Kölner Domblatt 2008 erschienen

Die neueste Ausgabe (73. Band) des Kölner Domblatts ist im Verlag Kölner Dom erschienen. Das wissenschaftliche Jahrbuch des ZDV wird jeweils im Dezember im Auftrage des Vorstands herausgegeben von der Dombaumeisterin, Prof. Barbara Schock-Werner, und dem Leiter des Dombauarchivs, Dr. Klaus Hardering.  

Nähere Infos zum Inhalt finden Sie hier:
"Das Neueste"

Kölner Domblatt 2008
Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins
360 Seiten, 180 Abbildungen,
Paperback, 26,50 €


Umschlagbild: Engel der Verkündigungsgruppe mit knieender Stifterfigur des Victor von Carben

 

08. Dezember 2008

OB Schramma bekennt sich zu Verpflichtungen der Stadt Köln
für „würdige Domumgebung“:


„Roncalli-Platz muss geschützt werden“

„Wir werden den Platz aufwerten müssen, und wir werden ihn schützen müssen. Ich werde dieses Thema mit in den Stadtvorstand nehmen und alle Seiten, die betroffen sind, einbinden.“ Mit diesen Worten bekannte sich der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma während einer Pressekonferenz des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV) zur Verpflichtung der Stadt Köln, für eine würdige Domumgebung zu sorgen. Dass diese Verpflichtung tatsächlich existiert, ist das wichtigste Ergebnis der ersten Dokumentation zur Domfreilegung Ende des 19. Jahrhunderts*. Der ZDV hatte als Auftraggeber die wissenschaftliche Arbeit der Bonner Historikerin Dr. Carolin Wirtz im Excelsior Hotel Ernst vorgestellt.

Pressekonferenz des ZDV am 05.12.2008 im Excelsior Hotel Ernst:
Links (stehend) Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, der Moderator der PK
Constantin Graf von Hoensbroech und die Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-
Werner; rechts Dompropst Dr. Norbert Feldhoff, die Historikerin Dr. Carolin Wirtz und
Gastgeber Michael H. G. Hoffmann, Präsident des ZDV

 

„Ich bin froh, dass mir das Ergebnis Rückendeckung gibt“, betonte der OB seine Unterstützung für das Anliegen des ZDV, Lärm und Belästigungen durch Skater, Rikschas und sonstigen „Verkehr“ auf der Domplatte endlich zu beenden und der Domumgebung die „würdige Gestaltung“ zurückzugeben, die während der Domfreilegung von der Stadt dauerhaft zugesagt worden war.

Dompropst Dr. Norbert Feldhoff war sich mit ZDV-Präsident Michael H. G. Hoffmann einig: „Ich glaube, dass die große Mehrheit der Bürger in Köln eine Beruhigung des Platzes will. Und ich hoffe, dass durch diese Arbeit eine sehr sachbezogene Diskussion entsteht, wie man diesen Platz würdiger gestalten kann, der zweifellos für Köln und vor allem für die Besucher der Stadt eine außerordentliche Bedeutung hat. Wir werden miteinander ringen, wie man zu dieser würdigen Gestaltung kommen kann.“

Frau Dombaumeister Prof. Barbara Schock-Werner ergänzte: „Nach dem Buch von Frau Wirtz wird klar sein, dass es hier nicht um ein Anliegen von ein paar weltfremden Menschen geht, sondern dass jetzt eine rechtliche Grundlage existiert, an die sich alle Leute zu halten haben, wenn sie nicht bewusst Verträge brechen wollen. Das ist der Unterschied von vor und nach dem Buch.“

Der Gastgeber der Pressekonferenz, ZDV-Präsident Michael H. G. Hoffmann, stellte klar, warum der Verein diese Dokumentation in Auftrag gegeben hat: „Wir wünschen uns, dass der Rat der Stadt über dieses Thema diskutiert und eindeutig beschließt, diesen Auflagen nach wie vor verpflichtet zu sein und eine würdige Domumgebung zu gestalten. Mit `wir´ meine ich nicht den Zentral-Dombau-Verein, sondern sowohl die Bürger, die damals das Recht auf eine dauerhaft würdige Domumgebung durchgesetzt haben, als auch alle Bürger, die heute dieses Recht wieder nutzen wollen.“ Der ZDV will den Fortgang der Dinge nun kritisch beobachten – „und falls nötig, die Stadt Köln an die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen erinnern“, so der ZDV-Präsident.

* Forschungen zum Kölner Dom, Band 2
Carolin Wirtz: »Dass die ganze Umgebung des Domes eine würdige Umgebung erhalte«
Der Zentral-Dombau-Verein und die Freilegung des Kölner Domes (1882–1902)
Hardcover, 108 Seiten, ISBN 978-3-922442-64-6, € 23,90, Verlag Kölner Dom

direkter Link zum Buch: <klick!>

Hier finden Sie die ausführliche Pressemitteilung: <klick!>

Weitere Infos gibt Ihnen gerne Michael Thivessen.

 

 

 

 

 

 

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