Datum: 11.09.2010
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1848 - 1849

 

1848

15. August: Dombaufest - 600-Jahr-Feier der Grundsteinlegung. Feierliche Einweihung der Westteile des Domes in Anwesenheit König Friedrich Wilhelm IV. und des Reichverwesers Erzherzog Johann. Alle Seitenschiffgewölbe sind geschlossen, das Mittelschiff durch eine provisorische Decke über dem Triforium abgedeckt.


25. September:  Ferdinand Joseph Esser wird zum Präsidenten des Zentral-Dombau-Vereins gewählt. Er hat dieses Amt bis zu seinem Tod im Jahre 1871 inne.


3.Oktober: Die Mittel für den Dombau sind erschöpft. Namentlich durch den Bau der Interimsdecke über dem Triforium war mehr Geld als vorgesehen ausgegeben worden. Dombaumeister Zwirner bereitet die Stilllegung des Baus für den 1. November vor.
20. November 1848. Der König bewilligt einen außerordentlichen Zuschuss zum Dombau von 12.000 Talern aus Staatsmitteln.


31. Dezember: Die Einnahmen des Zentral-Dombau-Vereins für 1848 betrugen 26.144 Taler; für den Dombau stellte der Verein 30.000 Taler zur Verfügung, während Zwirner mit etwa 60.000 Talern gerechnet hatte. Am Dom wird daher, da die Vereinskasse erschöpft ist, nur noch auf königliche Rechnung, und zwar am südlichen Querhaus gearbeitet.

 

1849

28. Februar: Der Zentral-Dombau-Verein veranstaltet eine Verlosung von Kunst- und anderen Gegenständen, die dem Verein als Beiträge zum Dombau geschenkt wurden. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose betrug 1.934 Taler.


31. Dezember: Die einzige neue Einnahmequelle, die nennenswerte Erträge brachte, war die Kollekte, die der Verein nach den Gottesdiensten vor den Türen des Domes abhielt.

 

 

 

 

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