Datum: 07.09.2010
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Ab 1900

 

1900 - 1920

Januar 1902. Dombaumeister Voigtel sagt, dass in den nächsten 100 Jahren keine wesentliche Restauration am Dom nötig sei und die zukünftige bauliche Unterhaltung des Domes jährlich etwa 13.000 Mark betragen würde. Zur Dombauhütte gehören nur noch neun Werkleute.

1. September 1903. Der Königliche Geheime Regierungs- und Oberbaurat Bernhard Hertel wird als Dombaumeister berufen.

16. Oktober 1903. Dombaumeister Hertel legt in einem 28 Seiten umfassenden Gutachten den durch Witterung gefährdeten Zustand des Domchores dar.

20. Mai 1906. Nach der Nachmittagsandacht fällt ein größerer Steinbrocken auf die gerade den Dom durch das Hauptportal verlassenden Seminaristen. Obwohl niemand verletzt wurde, alarmiert dieser Zustand die Öffentlichkeit, die bis dahin den Warnrufen des Dombaumeisters keine Beachtung geschenkt hatte.

1. August 1914. Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die Arbeiter der Dombauhütte werden einberufen. Bald müssen die Restaurierungsarbeiten am Chor eingestellt werden.
18. Mai und 21. August 1918. Die ersten Bomben fallen auf Köln. Auf Beschluss des Metropolitankapitels werden die mittelalterlichen Fenster des Domes ausgebaut, um sie vor weiteren Fliegerangriffen zu schützen.

Juni 1918. Die Kaiserglocke wird in dreimonatiger Arbeit im Turm zerlegt und zur Gewinnung von kriegswichtigem Material abgeliefert.

 

1920 - 1930

5. Mai 1923. Die Petersglocke - "Deutsche Glocke am Rhein" - wird gegossen.

24. November 1924. Die Glocke trifft im Kölner Hafen ein.

28. Oktober 1925. Erstes feierliches Geläut. Die Petersglocke ist die schwerste schwingende Glocke der Welt und unter den schweren Glocken die harmonisch klangvollste. Der Schlag ist ein reines C.

15. April 1924. Der Innenminister genehmigt die erste wertbeständige Lotterie. Die Beschränkungen sind beachtlich: Lospreis nicht über zwei Mark, Vertrieb der Lose nur außerhalb der "Sperrfrist für Privatlotterien" und Begrenzung des Reingewinnes auf 200.000 Mark.

21. Dezember 1927. Dombaumeister Hertel verstirbt.

8. Oktober 1928. Regierungsbaurat Güldenpfennig wird zum Oberbaurat und gleichzeitig zum Dombaumeister ernannt.

19. Oktober 1930. Festakt zur Feier der 50. Wiederkehr des Tages der Vollendung des Kölner Domes im Gürzenich, veranstaltet vom Zentral-Dombau-Verein.

 

1930 - 1960

1. September 1939. Ausbruch des 2. Weltkrieges.

31. Mai 1942. Der Dom wird von vielen Brandbomben getroffen. Die Dombauhütte auf der Südseite des Domes brennt ab. Dabei geht auch das Banner des Zentral-Dombau-Vereins von 1842 verloren. Zwischen 1943 und 1945 wird der Dom mehrfach von Bomben und Granaten getroffen und beschädigt.

4. März 1945. Diplomingenieur Willy Weyres wird zum Diözesanbaumeister berufen.

1. März 1947. Willy Weyres wird zum Dombaumeister ernannt.

1948. Nach 56 Jahren erscheint das "Kölner Domblatt" wieder. Im Untertitel nennt es sich "Jahrbuch des Zentral-Dombau-Vereins".

23. Februar 1950. Die Schatzkammer des Domes wird feierlich neu eröffnet.

6. Februar 1957. Der Zentral-Dombau-Verein widmet die 12./13. Folge des "Kölner Domblattes" Erzbischof Kardinal Frings zum 70. Geburtstag

 

Ab 1960

2. November 1965. Der Verein zieht zum ersten Mal in seiner Geschichte in ein eigenes Haus. Es liegt in der Mohrenstraße und wurde von den Architekten Koep gebaut.
Juli 1966. Zum 125-jährigen Jubiläum erscheint die 25. Folge des "Kölner Domblattes". Sie wird dem Sekretär des Vereins Dr. Joseph Hecking gewidmet.

 

 

 

 

 

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